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Das Gerät verfügt über keine der üblich verwendeten Technologien wie z.B. WLAN, Vibrationsalarm, Bluetoothfägihkeit, Infrarot, MMS-Dienst, SMS-Dienst, 4 Mio Pixel Digitalkamera incl 3x optisch und 10x digital zoom, WAP- und PUSH-Fähigkeit, jegliche Art von Display. Es ist ausgestattet wie eine Telefonzelle, bis auf das Dach, die Tür, die Wände und die Telefonbücher. Zahlen muss man auch vorm Gespräch. Dafür kann man hinterher eine Telefonzelle nicht einfach in die nächste Tonne pfeffern.

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Woche 01 – 4.Tag: Pappbecher

September 27, 2007

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Standard-Morgen: Cappuccino am Automaten in der Mensa Stelle Kunstakademie Stuttgart. Und in allen anderen Lehrinstituten, Großraumbüros, Tankstellen, Bäckereien, Imbissbuden, Kaffeeautomaten und Coffeeshops auf der ganzen Welt. Problem(auch auf der ganzen Welt): Man verbrennt sich die Finger am heißen Becher aufgrund der guten Leitfähigkeit und geringen Materialstärke des Papier/Kunststoff. Lösung: Zwischenraum durch Doppelwandung. Der Becher ist optimiert für Stapelbarkeit.

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Müll lässt sich nicht vermeiden. Was macht schon ein Bonbon-Papierchen im Mülleimer aus. 1 Million davon erzeugen jedoch eine Menge Abfall. Die Reduzierung von Müll muss im Kleinen anfangen. Im Bereich der Lebensmittelverpackungen fallen täglich Unmengen sinnlos verschwendeter Rohstoffe an, wie z.B. Kunststoff in Form von Bonbonpapierchen. Wie kann man den Materialeinsatz bei diesem Produkt verringern?

Das Konzept: eine optisch ansprechende Bonbon-Form und ökologisch sinnvolle Bonbon-Verpackung (Hier im Modell: PVC-Folie und MDF-Plättchen). Die Bonbons werden im Lot verpackt, verschweisst und mit Perforationen zwischen den einzelnen Elementen versehen. Ähnlich einem Eiswürfelbeutel. Durch die Rauteform lassen sich die Bonbons leicht aus den abgerissenen Hülsen herausdrücken. Diese Art von Verpackung vermindert den Materialeinsatz drastisch, denkbar wären selbstverständlich auch andere Formen.

Die Flasche soll Pfandsammlern das Tragen erleichtern. Die Flaschen können ineinander gesteckt oder verschraubt werden, somit entstehen lange, aber leichte und einfach zu tragende PET-Säulen. Einzelne PET-Säulen können über die wiederverwendbaren Etiketten, angelehnt an Charity-Gummibänder, miteinander verbunden werden.

Der Müll wird zum Eimer. Ein aufblasbarer Müllsack der durch Luftkammern in eine Eimerartige Form gebracht wird. Nichts bleibt ausser leerem Raum nachdem die pneumatische HDPE-Hülle für Wegzuwerfendes mitsamt dem Inhalt verschwindet. Der Abfallbehälter wird einfach mitentsorgt. Denkbar für Großveranstaltungen bei denen die Beschaffung von Mülleimern, die mit Müllsäcken versehen werden, ständig eine hohe Kostenfrage als auch umweltpolitisch unnötigen Aufwand mit sich bringt (Lagerungs-, Miet-, Transportkosten). Die Säcke werden vor Ort und Stelle aufgepumpt und in Form gebracht. Einziges Problem für Veranstaltungen im Freien: Windeinfluss. So lange als Beschwerungselement kein Müll eingeworfen wird. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen(Messen, Konzerte, etc.) geeigneter.